Geierwally Freilichtbühne

Geierwally – Freilichtbühne

Das Sommer – Event im Lechtal!

 

Die Freilichtbühne Geierwally glänzt dieses Jahr wieder mit einem komplett neuen Stück.

Für die anstehende Spielsaison liefert uns der Kultur im Fels in Elbigenalp eine romantische Liebesgeschichte auf den Namen „Lechufer Anno 1800“.

 

Kurz vorab worum geht es?

Anno 1800 Musik baut Brücken

Freilichtbühen Elbigenalp Folder Lechufer Anno 1800 Musik baut Brücken

Im Jahr 1800 drangen die die napoleonischen Soldaten immer weiter vor und Sie machten auch nicht vor dem Lechtal halt. Ein Waffenstillstand zwischen den habsburgischen und den napoleonischen Mächten verursachte eine Besatzungszeit.

Für ein kleines Dorf, im Herzen des romantischen Lechtales, bedeutete dies auch eine Trennung des Dorflebens.

Der letzte Wildfluss Europas „der Lech“ war damals die natürliche Grenze zwischen den beiden Fronten.

Eine zarte Liebe im Jahr 1800 wird durch die Besatzungszeit der beiden Armeen auf die Probe gestellt.

Sehen Sie im Stück wie das Paar die überwachten Grenzen überwindet und sich nicht nur die Kluft zwischen den beiden Liebenden sondern auch der beiden Lager schließt.

Lassen Sie sich an diesem Abend von der Theaterbühne Freilichtspiele Elbigenalp verzaubern und genießen Sie diese musikalische Liebesgeschichte.

 

 

Die Dorfstube Holzgau wünscht gute Unterhaltung.

 

Haben Sie eine weite Anreise, so nützen Sie die Gelegenheit und machen einen Stopp und stärken Sie sich vor Theaterbeginn im Restaurant Dorfstube in Holzgau.

 

Reservierung via Mail:  Dorfstube@gmx.at

Reservierung via Telefon:           +43 5633 5370

 

 

 

 

Übersicht zum

Theater Abend:

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Informationen:

 

 

 

 

 

Das Stück:

Durch das Vordringen der napoleonischen Armee im Jahr 1800 wird das Tiroler Lechtal durch seinen natürlichen Fluss „Lech“ als natürliche Grenze geteilt.

Für ein kleines Dorf im Herzen des romantischen Lechtal‘s bedeutet dies auch eine Trennung des Dorflebens.

Während eine Seite von den Habsburgern besetzt ist, ist die andere von der französischen Armee eingenommen.

Auf der französischen Seite lebt der musikalische Bursch namens Jakob und auf der Habsburgerseite seine große Liebe, die hübsche Klara.

Zwischen der jungen Liebe befindet sich nicht nur der Lech sondern auch die große Kluft der beiden dominierenden Besatzungsmächte.

Das Liebespaar findet immer wieder einen heimlichen Weg zueinander und lassen sich nicht so ohne weiteres durch den Fluss oder den Armeen trennen.

Die Feinde der beiden Verliebten sind nicht nur der Fluss oder die beiden Armeen, es wird auch von den Dorfbewohnern nicht gerne gesehen, dass Sie sich treffen.

Durch die Faszination der französischen Kultur freundet sich Jakob mit einem Soldaten an, welcher in seinem Haus untergebracht ist.

Die Liebesgeschichte nimmt seinen Lauf, als die geliebte Klare eines schönen Tages nicht am vereinbarten Treffpunkt erscheint.

Das Publikum wird wie der letzte wilde Fluss der Lech zum Zeuge von Freundschaft, Liebe, Verrat und viel, viel Musik.

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Veranstaltungsort:

Das Stück findet wie gewohnt in der überdachten Freilichtbühne in Elbigenalp statt.

Die romantische Felsenkulisse der „Bernhardsschlucht“ verleiht den Stücken der Theaterbühne immer wieder einen besonderen Schliff und einen eigenen Charakter. Karten sind online und auch an der Abendkasse erhältlich.

siehe Ticketreservierung

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Termine:

Sa, 07.07.

Fr, 13.07.

Sa, 14.07.

Fr, 20.07.

Sa, 21.07.

Fr, 27.07.

Sa, 28.07.

 

Fr, 03.08.

Sa, 04.08.

Fr, 10.08.

Sa, 11.08.

Fr, 17.08.

Sa, 18.08.

Fr, 24.08.

Sa, 25.08.

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Preis- und Sitzplatzübersicht:

Die Sitzplätze der Bühne teilen sich in drei verschiedenen Kategorien auf.

Es stehen Ihnen die Kategorien A (29€), B (23€) und Loge (47€) – Plätze zur Verfügung.

Unter die Kategorie A fallen der Blöcke Edelweiß, Frauenschuh und der vordere Teil des Blocks Alpenrose. Unter die Kategorie B fallen die hinteren Plätze des Block’s Alpenrose.

Block Frauenschuh:

132 Sitzplätze und 29 Euro / Sitzplatz

Block Edelweiß:

130 Sitzplätze und 29 Euro / Sitzplatz

Block Alpenrose:

Kategorie A:      29 Euro (siehe hellgraue Markierung)

152 Sitzplätze und 29 Euro / Sitzplatz

Kategorie B:      23 Euro (siehe dunkelgraue Markierung)

94 Sitzplätze und 23 Euro / Sitzplatz

Loge:

Die Loge Adlerhorst zählt zu den exklusiveren Plätzen und sind über den Kategorien A und B angeordnet.

49 Sitzplätze und 47 Euro / Sitzplatz.

Geierwally Plätze

Skizze Sitzplätze Theaterbühne Geierwally Elbigenalp mit Block und Loge Übersicht.

Don’t forget!!

Bitte nicht Vergessen und beachten Sie, beim Kauf einer Karte zum Stück

„Lechufer Anno 1800“ ist der Eintritt in die Wunderkammer in Elbigenalp inkludiert.

Sollten Sie die Wunderkammer in Elbigenalp vorab besuchen wollen, so legen Sie die Karte oder auch den Zahlungsbeleg bzw. die Reservierungsbestätigung beim Besuch dort einfach vor.

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Reservierung:

Die Tickets zum Vorverkauf können Online getätigt werden oder auch direkt am Schalter für den Eintritt gelöst/gekauft werden.

Die Vorstellungen für das Stück beginnen jeweils um 20:30 Uhr.

Auf der Homepage der Freilichtbühne Geierwally können Sie sich für den Kauf von Onlinetickets registrieren.

Folgen Sie hierfür einfach diesem Link:

Online Tickets zum Stück „Lechufer Anno 1800“.

Bitte beachten Sie, dass Karten und Plätze nur bis maximal zwei Stunden vor Spielbeginn reserviert werden können. Beim Kauf eines Tickets ist der Eintritt in die Wunderkammer in Elbigenalp inkludiert. (siehe Preisübersicht)

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Einkehrschwung:

 

Haben Sie eine weite Anreise, so nützen Sie die Gelegenheit und machen einen Stopp und stärken Sie sich vor Theaterbeginn im Restaurant Dorfstube in Holzgau.

Reservierung via Mail:  Dorfstube@gmx.at

Reservierung via Telefon:           +43 5633 5370

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Regisseur:

Der Regisseur zum Stück ist Hubert Spiess. Er ist aufgewachsen in Elbigenalp.

In Wien und in Innsbruck absolvierte er seine Ausbildung zum einen Schauspielausbildung und auch Kunstgeschichtestudium. Aktivitäten von Ihm sind im Tiroler Landestheater sowie am Volkstheater in Wien sichtbar.

Seit 1993 lebt er in der Schweiz wo er am Sommertheater Winterthur tätig ist.

Zusammen mit Erich Vock leitet er die Züricher Märchenbühne.

Die Firma „spock productions“ wurde 2007 von Ihnen gegründet.

Hubert Spiess ist nicht nur als Schauspieler dort tätig, sondern er inszeniert und produziert dort auch Musicals und Komödien.

Seine Tiroler Heimat führt in auch immer wieder zurück zu anderen Werken im Bezirk Reutte und auf die Freilichtbühne Geierwally.

Nachführend ein paar Beispiele zur Erinnerung:
  • Ritter Rüdiger (auf der Ehrenberg Klause)
  • Ritter Rüdiger (in der Sternengrotte)
  • Marie, die Alpenrosenkönigin (Geierwally Freilichtbühne)
  • Kaspar und die Wilderer (Geierwally Freilichtbühne)
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Autor bzw Projektinitiatoren:

Mit dem Stück „Lechufer Anno 1800“ riefen Bernhard Wolf und Christof Kammerlander ein Projekt ins Leben, auf welches Sie bei Recherchen für das Stück „Totentanz“ gestoßen sind.

Bei Recherchen über Johann Anton Falger stießen Sie auf Aufzeichnungen über die Besatzungszeit im Jahr 1800.

Seit 2006 komponiert Christoph Kammerlander schon Werke für dieses Stück.

Er suchte sich Verstärkung beim Komponieren bei einem bekannten Lechtaler „Musikfreak“ Elias Walch. Zusammen mit Ihm komponierten Sie die musikalischen Stücke zu Lechufer.

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geschichtlicher Hintergrund der Bühne:

Der Name der Freilichtbühne Geierwally hat den Grundstein einer jungen Frau aus dem Lechtal zu verdanken. Diese Frau hat mit Ihrem bekannten Selbstbild, dem „Adlerbild“, der Bühne den Mythos der Geierwally – Freilichtspiele verliehen.

 

In den neunziger Jahren, genauer gesagt zum 150 jährigen Jubiläum von Anna Stainer Knittel wurde mit Vertretern der regionalen Politik und dem Tourismus der Grundstein der Bühne beschlossen.

Die bei der Uraufführung der „Geierwally“ 1993, geschrieben eigens für die Bühne von Felix Mitterer und unter der Regie von Ekkehard Schönwiese, verkörperte Claudia Lang, welche auch für die künstlerische Leitung verantwortlich war, die Geierwally.

 

Der Name „Geierwally“ für die Bühne gründet aus der Geschichte der jungen hübschen Frau.

Diese Frau war Anna Stainer Knittel geboren in Elbigenalp.

Sie hat in ihren jungen Jahren ein Adler Horst ausgenommen, was zur damaligen Zeit nichts Unübliches war, jedoch war dies eher den Männern vorbehalten.

 

Herabgelassen von einer Felswand mithilfe eines Seils und einem Messer bewaffnet räumte Sie den Adlerhorst leer. Das damalige Kind kam zerkratzt und blutend zurück mit einem Adlerküken in der Hand. Die jungen Burschen im Tal wurden mit dem Mut des jungen Mädchens beschämt.

Anna zog das Küken auf, was Ihr den Ruf der „Geierwally“ brachte.

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Künstlerische Leitung der Freilichtbühne:

 

Claudia Lang:

Die Theaterfrau Claudia Lang ist Autorin, Regisseurin, Schauspielerin, Theaterpädagogin, Organisatorin und war bis 2013 künstlerische Leiterin der Geierwally Freilichtbühne.

Von sich selbst sagt Sie: „Die Bühne ist meine Leidenschaft“

Ihr Name ist untrennbar mit der Geierwally Freilichtbühne in Elbigenalp verbunden. Seit Beginn an wirkt Sie als künstlerische Leiterin der Bühne und Organisatorin.

 

Bernhard Wolf:

Seit 2013 ist Bernhard Wolf der Künstlerische Leiter der Geierwally Freilichtbühne.

Er ist Schauspieler, Autor und Regisseur und in der österreichischen Theaterszene sehr bekannt.

Die erste Hauptrolle dort auf der Bühne war bei dem Stück Die Schwabenkinder, als Kind namens Wolfele. Seither ist der Künstler von der Bühne in Elbigenalp nicht mehr wegzudenken.

Er ist mit Leib und Seele bei er Freilichtbühne Elbigenalp dabei.

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Wissenswertes zum Beeindrucken zum Stück und Lechtaler Geschichte:

 

Die napoleonische Armee drang im Jahr 1800 auch ins Lechtal vor und während eines Waffenstillstandes mit den Tirolern wurde das Gebiet nördlich des Leches für sieben Monate von französischen Soldaten besetzt.

Die Brücken über den Lech und auch Flussquerungen wurden bewacht und bei Überquerung auf Strafe verboten. Es wurden Familien, Verwandte und auch Freunde voneinander getrennt. Die „Schmuggelei“, um sich mit dem Nötigsten zu Versorgung, wurde dadurch gefördert.

Die rund vierzigtausend Soldaten wurden von den Einheimischen versorgt, was zu Nahrungsengpässen führte. Die damaligen Besetzer wurden teilweise auch in den Häusern bei der Bevölkerung im Tal untergebracht.

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Einzelnachweis Johann Anton Falger:

Johann Anton Falger (geb. 1791) berichtet: „Im Allgemeinen hatte man wenige Klagen über die Franzosen, sie waren lustige Leute, entwendeten wenig; was sie von den Bauern bekamen, wollten sie zwar gut und reinlich, aber nicht viel; den schönen Mädchen waren sie nicht feind, wenn die Mädchen auch auf dem rechten Lechufer waren. Manchmal waren die Wachen an den Lechbrücken ziemlich streng und wollten niemand passieren lassen …; singen, springen und fechten war ihnen am liebsten, einfach und leicht ihre Kleider, der Haarzopf ist mit ihnen verschwunden und als alte Dummheit belacht … Ehe die Franzosen kamen, sahen die Talbewohner gar häufig Pütze (Geister) und dergleichen Erscheinungen, aber mit Ankunft derselben vergaß man darauf; bei den fortwährenden Kriegen führte man andere Gespräche, man vergaß die Gespenstergeschichten und der Aberglaube nahm ab.“

(Schneller: Anton Falger und das Lechthal, 46 f.)

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Fazit:

Die Dorfstube in Holzgau wünscht der Theaterbühne „Geierwally“ viel Erfolg für die Theatersaison.

 

Sollten Sie sich entschlossen haben eine Theateraufführung zu erleben und haben eventuell noch eine weite Anreise vor sich?

Dann runden Sie den Abend ab mit einem guten Essen.

Stärken Sie sich mit einem Essen in der Dorfstube in Holzgau vor Ihren Theaterbesuch.

Reservierung via Mail:  Dorfstube@gmx.at

Reservierung via Telefon:           +43 5633 5370

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Vergangene Stücke:

 

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Schwabenkinder, worum geht’s?

 

Das von Claudia Lang – Forcher verfasste Stück ist ein berührendes Drama und handelt aus der damaligen armen Lechtaler Zeit.

Die Kinder vom Lechtal wurden in jener Zeit in die Fremde entsendet um bei wohlhabenderen Leuten zu arbeiten. Sie leisteten dort Hilfe und wurden meistens nur mit Kost/Verpflegung bezahlt.

Der Grund, dass man die Kinder entsandte, war damals nicht um viel Geld zu verdienen, es ging vielmehr darum das Überleben der Kinder zu sichern. Die Familien im Tal hatten so wenig für das Leben, dass es nicht für alle Familienmitglieder gereicht hätte. Der Lebensunterhalt der Leute im Tal wurde durch karge Landwirtschaft erwirtschaftet.

Mit dem Verpflichten der Kinder für die „Kinderarbeit“ im benachbarten Deutschland konnte sichergestellt werden, dass die Kinder nicht verhungerten.

Nicht nur Familien vom Lechtal erging es so, es waren damals auch andere Familien in anderen Tälern gezwungen ihre Kinder in die Fremde zu schicken um dort Kinderarbeit zu verrichten.

In diesem Stück der Autorin Frau Claudia Lang – Forcher wird eine spezielle Geschichte einer Lechtaler Familie erzählt, welches für Ihr Kind ein Adoptionsansuchen erhält.

Die Familie und vielmehr die Mutter steht nun vor der schweren Entscheidung, ob Sie ihr liebes Kind zurück zu sich, in die Armut holen soll, oder ob es in der Fremde, bei den Fremden Leuten, aufwachsen soll.

Sie steht vor der Entscheidung Ihrem Kind ein besseres Leben zu ermöglichen, ein besseres Leben als es hier im Tal möglich wäre. Dem Kind eine sichere und gute Schulausbildung zu ermöglichen.

Die Entscheidung der Mutter und der weitere Verlauf des Stückes wollen wir hier jedoch nicht weiter verraten. die Geschichte ist viel, viel spannender auf der Bühne zu sehen und verspricht auch einen schönen Unterhaltungsabend.

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