Fastenzeit, Ostern und katholische Feiertage dazwischen

Ostern und die Fastenzeit, jedem ist es bekannt und doch kennt sich niemand aus.

Fastenzeit:

So gesehen ist die Fastenzeit keine Ideale Zeit für Restaurantbesitzer. Es ist jene Zeit in der man auf überschüssigen Konsum verzichten will. Man verzichtet auf eine gute Küche und widmet sich dem Fasten.

In der Praxis sieht die Sache natürlich etwas anders aus, sprichwörtlich gesehen wird nicht so heiß gegessen wie gekocht.

Die Gesellschaft nimmt es mit dem Fasten in der Fastenzeit nicht mehr so genau.

Die heutige Bedeutung der Fastenzeit und das Fasten, soll mehr auf den sinnvollen Umgang mit den Gaben Gottes hinweisen und den Blick auf die Verantwortung über die Gaben und der Natur schärfen. Kurzum, einen sinnvollen Umgang mit allem pflegen.

Wer schon einmal die Fastenzeit für sich ausprobiert hat, stellt schnell fest, dass das verzichten auf irgendwelche Genussmittel jeglicher Art nicht schwer fällt, es sind jedoch die Gelegenheiten die einen verführen und zu kämpfen geben.

Die Fastenzeit dauert 40 Tage, real betrachtet 46 Tage, da man die Sonntage nicht mit zählt. Die Zahl vierzig findet sich auch in vielen Bibeltexten wieder und wer in dieser Zeit am Sonntag die Kirche aufsucht, kann schnell sein Wissen darüber stillen.

Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und dauert bis Karsamstag.

„Carne vale“ – Fasching

Die Bedeutung dieses Wortes ist nicht jedermann bekannt. Das bunte Treiben der Faschingsnarren in dieser Zeit jedoch jedem.

Übersetzt bedeutet „Carne vale“ à „Fleisch leb wohl“!

Von daher wer streng Fasten möchte dürfte ab dem Aschermittwoch kein Fleisch mehr zu sich nehmen.

 

Wer dies für Sich entdeckt, kann auch etwas Gutes für seinen Körper tun.

Für das Fleisch gibt es einen wunderbaren Ersatz. In der Dorfstube in Holzgau werden immer 6 bis 7 verschiedene Fische angeboten. Das ist eine perfekte Alternative zum Fleisch.

Der Fisch entschlackt den Körper und dies ist geradezu ideal, wo man doch in der Faschingszeit sich dem übergroßen Genuss hingegeben hat.

Bei den Katholiken sind die beiden strengen Fasttage der Aschermittwoch und der Karfreitag.

An diesen Tagen bietet auch die Dorfstube immer wieder leckeren Fisch an.

 

Laetare – der 4. Fastensonntag

Am mittleren Fastensonntag haben die Christen die Hälfte der Fastenzeit hinter sich. Dieser Tag wird auch Laetare genannt.

Dieser Tag ist jedem Bekannt. Es ist der Palmsonntag.

In Tirol ist es Tradition, wer an diesem Tag als letzter aufsteht ist der sogenannte Palm – Esel.

Mit diesem Ausdruck wird diejenige Person dann den gesamten Tag über genannt.

St. Josef, Josefstag

Der „Josefi –Tag“ wird zu den Hochfesten der katholischen Kirche gefeiert.

In frühen christlichen Darstellungen trat Josef nur als unbedeutende Randfigur auf oder fehlte teilweise auch gänzlich.

Der Josefstag wird dem Schutzpatron der Arbeiter (vorrangig der Zimmerleute), der Ehepaare, der Familien, der Kinder und der Jungfräulichkeit gedacht. Ein typisches Josefi Gericht wird in der Dorfstube in Holzgau serviert. Sollten Sie an diesem Tag einen Einkehrschwung machen, so empfiehlt sich der Tipp des Tags für Sie.

Traditionell wird in der Dorfstube in Holzgau an diesem Tag ein Josefi – Braten als Tipp angeboten und serviert.

Ostern:

Das Datum für Ostern orientiert sich nach dem ersten Frühlingsvollmond, am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Irgendwo zwischen dem 23 März und dem 21 April. Dies gibt auch den Referenzpunkt für die Berechnung für Christi Himmelfahrt (+39 Tage) und Pfingsten (+49/+50 Tage).

Woher stammt die Bezeichnung „Ostern“?

In Verdacht stehen für den Ursprung des Namens Referenzen an eine historisch strittige Göttin Ostera, sowie an das germanische Wort „ausa“, welches soviel wie „schöpfen“ bedeuten soll.

 

Karfreitag:

Der Karfreitag ist der Höhepunkt der Karwoche und aus katholischer Sicht ein strikter Tag für Buße und Fasten. Für die weniger religiösen Menschen unter uns spürt er an diesem Tag, dass im Normalfall keine Veranstaltungen oder Feste gefeiert werden.

Karsamstag:

An diesem Tag endet die Karwoche und somit das Fasten. Der Höhepunkt in dieser Osternacht sind Gottesdienste und die Osterfeuer vor der Kirche.

 

Ostersonntag:

Im Christentum ist dies der höchste Feiertag. Wer es nicht weiß, hier nochmal:

An diesem Tag wird an die Auferstehung Jesu Christi gedacht.

Hier kommen viele österliche Bräuche ins Spiel, wie das suchen von Ostereiern oder Süßigkeiten die der „Oster-Hase“ versteckt hat.

Ostermontag:

Am Ostermontag wird die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Der Ostermontag ist der letzte Feiertag der Osterwoche.

Das Osterfest dient dem Gedenken der Kreuzigung und der Auferstehung nach dem Tod Jesu Christi.

Typische Gerichte für diesen Tag sind Osterbrezen oder Lamm – Gerichte.

 

Sollten Sie das Fasten ins Auge gefasst haben und in der Fastenzeit auch mal Lust haben auf das Kochen zu verzichten, so lassen Sie sich im Tiroler Lechtal in der Dorfstube in Holzgau Fastengerecht verwöhnen. Genießen Sie verschiedene Fleischlose Gerichte oder köstlichen Fisch.

Nicht vergessen, die Sonntage sind in der Fastenzeit nicht berücksichtigt. Das heißt auf ein leckeres Dessert muss nicht verzichtet werden. Das Team der Dorfstube in Holzgau ist um Sie und Ihr Wohl ständig bemüht.

 

Sehen Sie hier auch einen Beitrag von uns über Mariä Himmelfahrt, das Kirchweihfest von Holzgau.